7 bizarre Fakten über die Druckerei, von denen Sie nichts wussten

13. 9. 2022

13. 2022, 13:16 | Wussten Sie, dass der Laserdruck fast in Vergessenheit geraten ist? Oder dass Druckertinte wertvoller ist als Blut? Lesen Sie weiter, um die wichtigsten Neuigkeiten aus der Welt der Druckerei und der Drucker zu erfahren!

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1) Der größte Drucker der Welt

Sie wissen sicherlich, dass es neben normalen Druckgeräten auch Drucker für den Großformatdruck gibt, die die Papierformate A2, A1 und sogar A0 (mit den Maßen 84,1 × 118,9 cm) verarbeiten können. Allerdings sind diese Geräte - verglichen mit dem “Infinitus-Drucker” - winzig klein.

Infinitus kann eine spezielle Unterlage mit Abmessungen von 12 × 50 Metern bedrucken, was einer Fläche von 600 m2 entspricht. Nur zur Vorstellung - das ist ein Raum, der fast 10 000 A4-Blätter umfassen würde. Das Gerät wurde von Big Image Systems entwickelt, einem Unternehmen, das Kunstreproduktionen und übergroße Leinwanddrucke herstellt.

Seit seiner Einführung im Jahr 2013 hat Infinitus es geschafft, fast eine halbe Million Quadratmeter zu drucken – also fast 0,5 km2.

2) Der kleinste Drucker der Welt

Den Rekord für den kleinsten Drucker der Welt hält hingegen das tragbare Gerät PrintStik der Firma PlanOn. Sein Ausmaß beträgt nur 2,54 × 5,1 × 27,9 cm, sodass er problemlos in Ihre Tasche oder Ihren Rucksack passt.

Das Gerät ermöglicht drahtloses Drucken von einem Mobiltelefon sowie herkömmliches Drucken über USB und enthält eine Papierrolle. Der Drucker wiegt 500 Gramm und arbeitet nach dem Prinzip des Thermodruckers. Die resultierende Schwarz-Weiß-Druckqualität (Farbe ist nicht vorhanden) ist jedoch – laut vielen Bewertungen – nicht gerade hoch.

3) Der schnellste Drucker der Welt

Erraten Sie, wie viele Seiten pro Minute der ComColor GD9630, der schnellste Drucker der Welt, drucken kann? Während die durchschnittliche Schwarzweiß-Druckgeschwindigkeit moderner Geräte zwischen 20 und 40 Blatt pro Minute liegt, schafft der ComColor GD9630 von Richo locker bis zu 160 in der gleichen Zeit:

Damit brach das japanische Unternehmen den bisherigen Rekord von HP mit seinem Modell OfficeJet Pro X. Dieser Drucker schaffte es, bis zu 150 Blatt pro Minute zu drucken.

4) Die tatsächlichen Tintenkosten

Der wertvollste Teil einer Reihe von Tintenstrahldruckern sind ihre Patronen. Ein Milliliter Tinte hat einen ähnlichen Wert wie ein Gramm Silber - etwa 0,62 EUR. Wie ist es möglich?

Drucktinte besteht aus bis zu 20 verschiedenen Chemikalien, und nicht alle lassen sich einfach – und billig – herstellen. Die Tinte ist also um ein Vielfaches teurer als menschliches Blut.

5) Die meisten Patronen landen auf der Deponie

Auch jene Büros, für die „Nachhaltigkeit“ ein Schimpfwort war, haben sich in den letzten Jahren mit dem Thema Druckerpatronen Recycling auseinandergesetzt. Obwohl Druckerpatronen bis zu 70 % wiederverwendbare Komponenten enthalten, ist das Patronen Recycling technologisch so anspruchsvoll, dass acht von zehn auf der Mülldeponie landen.

Die Menge dieser „Wegwerf“-Patronen ist so groß, dass, wenn hintereinander gereiht, die leeren Patronen eine Länge von über 120 000 km erreichen – und dreimal die Erde umrunden würden.

Trotzdem (oder gerade deshalb) suchen Patronenhersteller nach Möglichkeiten, ökologisch und möglichst umweltschonend zu drucken. Eine Reihe von Unternehmen kaufen leere Patronen und Tintenkartuschen zurück, aber unbrauchbare Patronen werden beispielsweise für den Bau von Asphaltstraßen verwendet.

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6) Hohe Temperaturen in einem Laserdrucker

Das Wesen des Laserdrucks ist die Erzeugung eines Druckvorbildes mit einem Laser auf einem leitfähigen Zylinder, das Auftragen von Tonerpulver auf diesen Zylinder, die Übertragung der Farbe auf das Papier – und schließlich deren Fixierung durch die sogenannte Fixiereinheit.

Gleichzeitig entwickeln diese Komponente eine Temperatur von rund 210 °C, was mehr als genug ist, um das Papier zu verbrennen. Glücklicherweise passiert dies dank des schnellen Durchgangs der Blätter aber nicht.

Sie können die Partikel der Farbe auch selbst auflösen, indem Sie sie in Ihrer Handfläche erhitzen. Drucker verwenden solch hohe Temperaturen, um die Farben tragenden Nanopartikel in der Papierstruktur zu fixieren.

7) Laserdruck hat sich fast nicht durchgesetzt

Laserdrucker sind (neben Inkjet) die am weitesten verbreitete Druckerart. Daher mag es Sie überraschen, dass ihr kommerzieller Einsatz beinahe gescheitert wäre.

Der Vorläufer des Laserdruckers – 1938 vom amerikanischen Physiker und Erfinder Chester Carlson unter dem Namen „Xerograph“ entwickelt – war so ungeschickt, dass Unternehmer nichts damit zu tun haben wollten. Das Gerät verwendete eine Vakuumröhre, hatte eine enorme Ausfallrate und brauchte mehrere Minuten, um eine einzelne Seite zu drucken.

Erst das Xerox Unternehmen erkannte das Potenzial im Laserdruck. Es hat das Druckerpatent von Carlson gekauft und nach und nach die Geräte, die wir heute kennen, entwickelt (siehe die Geschichte der Firma Xerox).

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